GRÜNE und Anwohner in Hackenbroich

Vertreter der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trafen sich mit Anwohner*innen an der Salm-Reifferscheidt-Allee in Hackenbroich. Hintergrund ist der in den 80er Jahre angelegte Lärmschutzwall, der die Anwohner*innen des direkt angrenzenden Wohngebietes vor zu großer Lärmbelästigung schützen soll. An einigen Stellen ist der Wall, der sich über Teile der K36 und der K18 erstreckt, deutlich niedriger als an anderen Stellen. Teilweise lässt sich sogar fast auf die Gartenterrassen schauen. Durch zunehmendes Gewerbe und zunehmenden Verkehr in den letzten Jahrzehnten ist die Lärmsituation neu zu bewerten. 

Anwohner leiden unter der Lärmentwicklung

„Als wir das Grundstück kauften und bauten, hatten wir ganz andere Lärmvoraussetzungen als heutzutage. Es gibt Zeiten, in denen der Verkehrslärm wirklich unerträglich ist, sagt Anwohner Herr Dr. Güdelhöfer.

GRÜNE für ökologische Lösung

„Im Rahmen des Lärmaktionsplans der Stadt Dormagen ist dieser Wall sicher ein neuralgischer Punkt, der von der Verwaltung auf Lärmschutz überprüft werden müsste, erst recht auch im Zuge des geplanten REWE-Marktes auf der gegenüberliegenden Seite“, sagt Martin Pehe, Planungspolitischer Sprecher. René Jungbluth, Umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Wenn es zu baulichen Maßnahmen kommen sollte, wäre eine Lösung gut, bei der die über die vielen Jahre entstandene Vegetation erhalten bliebe oder durch ökologisch wertvolle Sträucher wie beispielsweise Holunder, Hundsrose oder Haselnuss angereichert werden würde.“

externer Link zum Artikel in der NGZ

rp-online.de
v. l. René Jungbluth, Martin Pehe, Herr Kapplik und Herr Dr. Güdelhöfer

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