Sicherheit durch Radwegabgrenzung an der K12 – Radverkehr stärken

Antrag im Ausschuss für Planung und Umwelt am 13.11.2018 mit Ergebnis:

Beschlussvorschlag:

Sicherheit durch Radwegabgrenzung an der K12 – Radverkehr stärken

  1. Der Rat der Stadt Dormagen bittet den Rhein-Kreis Neuss, den Planungsstand bezüglich der Realisierung eines Geh- und Radweges entlang der K12 zwischen Reuschenberger Straße und L380 zu erläutern. Hierbei soll insbesondere darauf eingegangen werden, wie die Kreuzungen K12/Haberlandstraße und K12/Weilerstraße sicher gestaltet werden können, wie das geplante Neubaugebiet „Malerviertel III“ zwischen Haberlandstraße, Bahnlinie und K12 an den Radweg angebunden werden soll und wie die Ausführung des Radweges gestaltet sein soll (ein- oder zweispurig, Art der Abtrennung von der K12).
  2. Der Rat der Stadt Dormagen fordert den Rhein-Kreis Neuss auf, die genannte Lücke im Radverkehrsnetz von Dormagen baldmöglichst zu schließen und einen Termin für die geplante Fertigstellung anzugeben.

Begründung

Auf dem genannten Streckenabschnitt kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen: RadfahrerInnen queren die Fahrbahn an hierfür nicht vorgesehenen Stellen, Autos und andere Kraftfahrzeuge überfahren die durchgezogene Linie, hinter der sich RadfahrerInnen aufhalten. Beide Situationen kann man durch Radwegabtrennung (z.B. durch eine Leitplanke, eine Abgrenzung aus Zement, einen Grünstreifen o.Ä.) verhindern: Bei einer solchen Radwegabgrenzung gewinnt sowohl der motorisierte als auch der Radverkehr an Sicherheit, Konflikte zwischen beiden NutzerInnengruppen werden zukünftig vermieden.

Auch die Gestaltung der Kreuzungsbereiche ist ein wichtiger Bestandteil des Antrages. Sinnvoll erscheint eine Umgestaltung des genannten Bereiches, da es sich hierbei um eine insbesondere in den Sommermonaten häufig frequentierte Strecke handelt, da dies die kürzeste Strecke von Horrem und Zons zum Straberg-Nievenheimer See ist. Trotzdem befindet sich an dieser wichtigen Stelle für den Radverkehr eine gravierende Lücke im Radverkehrsnetz auf Dormagener Gebiet.

Ergebnis: Der Antrag wurde angenommen

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