Rat stimmt für „Seebrücke“

Gemeinsame Pressemitteilung von SPD und GRÜNEN:

Beschluss zur „Seebrücke“ mit großer Mehrheit vom Rat gefasst

Auf Initiative der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde beschlossen, dass Dormagen die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ unterstützt. Die Bewegung SEEBRÜCKE hat sich Ende Juni 2018 gegründet, als die „Lifeline“ mit 234 Menschen an Bord tagelang auf hoher See ausharren musste und in keinem europäischen Hafen anlegen konnte. 

Mittlerweile bekennen sich allein in Deutschland 227 Städte und Kreise solidarisch mit den Zielen dieser zivilgesellschaftlichen Initiative. „Abschottung und Menschenrechtsverletzungen an den europäischen Grenzen sind für uns keine legitimen Mittel. Keinesfalls dürfen noch mehr Menschen in Mittelmeer oder Atlantik ertrinken“, so Susanne Stephan- Gellrich. „Die Zustände in den Flüchtlingslagern bedrücken uns sehr und können nicht länger hingenommen werden“, ergänzt die sozialpolitische Sprecherin der SPD Susanne Uhlmann.

Im Rat wurde nun beschlossen, dass Dormagen sich verpflichtet, schnell und unkompliziert aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen. Gleiches gilt für Menschen, die an den EU-Außengrenzen in völlig überfüllten Lagern festsitzen. „Wir müssen Griechenland und Spanien bei der Bewältigung der Folgen von Krieg und Flucht unterstützen. Das ist gelebtes Europa“.

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