Inklusive Spielgeräte

Antrag zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22.11.2018:

Beschlussvorschlag

Alle Spielplätze auf Dormagener Gebiet erhalten im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen mindestens je ein inklusives Spielgerät. Ein Zeitplan für den Abschluss der Gesamtmaßnahme wird von der Verwaltung erarbeitet. 

Begründung

Spielplätze sollten noch mehr als alle anderen Orte in Dormagen Begegnungsstätten für alle DormagenerInnen sein. Laut der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ vom 02.08.2018 sind deutschlandweit derzeit aber nur 5% der Spielplätze inklusiv. Eine Zentralisierung nur eines inklusiven Spielplatzes ist ein lobenswerter, aber nicht zielführender Ansatz: Hierdurch wird zwar die Gesamtsituation verbessert (ein inklusiver Spielplatz ist besser als kein inklusiver Spielplatz), Familien von Kindern mit Behinderung sind aber trotzdem gegenüber anderen Familien benachteiligt, da sie immer zum Zentralspielplatz anreisen müssen. Eine Lösung kann nur darin bestehen, dass alle Spielplätze auf Dormagener Stadtgebiet von Kindern mit und ohne Behinderung gleichermaßen genutzt werden können. Hierfür sind inklusive Spielgeräte auf jedem Spielplatz im Dormagener Stadtgebiet erforderlich. 

Da die Spielgeräte nach und nach im Rahmen von geplanten Erneuerungen durchgeführt werden sollen, sollten die Kosten hierfür im Wesentlichen bereits im Haushalt eingestellt sein. Um die Zielerreichung voranzutreiben können aber zusätzliche Kosten anfallen, diese werden von der Verwaltung beziffert. 

Verwandte Artikel